Das Ziel

Ich brauche immer ein Ziel, sonst fällt es mir schwer, mich mit voller Kraft in eine Sache reinzuhängen. Geht sicher den meisten so…

Über die Jahre habe ich langsam aber sicher meine sportlichen Ziele aus den Augen verloren und deshalb möchte ich mich jetzt umso intensiver damit beschäftigen.

Was will ich?

  • Mehr Ausdauer
  • Mehr Kraft
  • sportliche Vielseitigkeit
  • Training im Freien bzw. außerhalb des Studios

Was will ich nicht?

  • In Zyklen immer die selben Trainingspläne mit den selben Übungen gebetsmühlenartig abspulen
  • Mich in unzähligen Isolationsübungen verzetteln
  • Coreworkout und Dehnen vernachlässigen (hat sich in den letzten beiden Jahren leider stark eingeschlichen)
  • BB-Idealen hinterherhecheln (Absolut unrealistisch – „natural“ scheint für viele ein Fremdwort zu sein.^^)
  • Mich an Fettmessungen orientieren (bin vollauf zufrieden und werde mich sicher nicht mehr mit einer BB-Ernährungsweise rumschlagen – Ich esse, was ich will!)

Dieses Brainstorming bring mich zur Zieldefinition:

  • Steigerung der Ausdauer und Kraft durch vielseitiges Training (Kombination mehrerer Sportarten), bevorzugt unter freiem Himmel

Alles das, was ich nicht mehr will gibt mir die Rahmenbedingungen vor, wie ich mein Training zur Zielerreichung gestalten sollte.

Mehr Ausdauer erreiche ich nur, wenn ich die Cardioeinheiten nicht zu Gunsten der Kraft vernachlässige. Also möchte ich solange es geht draußen Laufen gehen und dann bei Eis und klirrender Kälte die Cardiogeräte des Studios abarbeiten. Bis zum ersten richtigen Schneefall sind sicher auch noch ein paar Wanderungen drin. Das mag mein Mann zwar nicht so gern, aber zumindest drei Mal konnte ich ihn im Oktober schon dazu überreden.
Da ich Abwechslung liebe und auch mal in einem sehr hohen Pulsbereich sporteln sollte, um den Herzmuskel zum Wachsen anzuregen, möchte ich gerne immer wieder Zirkeltrainings von Bodyrock.tv einbauen. Die Dame hechelt zwar den Idealen nach, die ich hinter mir gelassen habe, aber sie weiß ganz genau, was sie tut und ihre Ausdauer ist gigantisch.

Einen Kraftzuwachs erreiche ich nur durch Gewichtstraining. Stundenlang an Isolationsübungen herumzuwursteln, erachte ich mittlerweile als für mich nicht tragbar, also müssen Ganzkörperübungen her. Deshalb möchte ich über den Winter die „Klassiker“ üben: Kniebeugen, Bankdrücken, Kreuzheben.
Kniebeugen und Bankdrücken habe ich lange gemacht, aber ob da die Ausführung nach fast 3 Jahren ohne diese Übungen noch passt, wage ich zu bezweifeln. Kreuzheben ist völliges Neuland für mich.
Um da die perfekte Ausführung hinzubekommen, lese ich gerade Mark Rippetoes „Starting Strength“, und erst nach der Übungsphase geht’s daran, Gewicht auf die Langhantel zu packen.

Für meinen geflickten rechten Unterarm und meine schwächelnde Mitte (ich leide immer wieder unter Rückenschmerzen) baue ich ein Physiotherapieprogramm ein.

Ausgiebiges Dehnen ist sowieso Pflicht. Am liebsten würde ich auch wieder mit Yoga anfangen, denn so dehnbar wie zu Zeiten des regelmäßigen Ashtanga vinyasa-Übens war ich nie mehr.

Jetzt muss ich die ganze Fülle an Wünschen und Vorstellungen nur noch in einen Plan verpacken, dann kann ich mit Schritt 1 loslegen. 😉

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