Ein nicht-protokollierter Move = ein verlorener Move?

Vorgestern hatte ich einen wirklich langen Arbeitstag. Zum Ausgleich wollte ich natürlich etwas Sporteln, am besten Laufen, aber mir war dermaßen kalt. Ich konnte mich einfach nicht überwinden, raus zu gehen. Die Lösung schien einfach – ab ins Fitnessstudio und dort das Laufband traktieren. Ist zwar langatmig, aber besser als zu erfrieren.

So weit die Theorie… Grade als ich los wollte, kam noch ein Arbeitsanruf, der mich ablenkte und so vergaß ich, meine Pulsuhr (Suunto Quest) mitzunehmen. Beim Betreten der Umkleide überkam es mich dann : „Oh nein, ohne Uhr kann ich doch nicht!“ Nach kurzer Beratschlagung mit mir selbst, beschloss ich drauf zu pfeifen und ohne Uhr zu laufen. Eigentlich wollte ich es sehr langsam und gemütlich angehen und auch ein bisschen am Ruderergometer „arbeiten“, aber eine Strafe für den Faux pas musste her.^^

Ich geißelte mich also eine Stunde lang am Laufband und dehnte im Anshcluss besonders lang. Als zusätzliche Strafe trug ich zu Hause im Log auf Movescount das Dehnen nicht ein.

Jetzt, eineinhalb Tage später, schüttle ich den Kopf – bin ich wirklich so Protokoll besessen, dass ein Move ohne genaue Aufzeichnung nicht zählt?

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5 Gedanken zu „Ein nicht-protokollierter Move = ein verlorener Move?

  1. Wer soll uns bitte besser bestätigen wie wir uns selbst. Ein Blick auf die Anzeigetafel des Movescount macht einfach stolz und bringt so eine wunderbare Genugtuung. Und es stimmt: Ein nicht-protokollierter Move = ein verlorener Move!
    ein mitfühlender roti

  2. Nein, eigentlich nicht. Ich weiß halt nur, wie mein Puls bei der Geschwindigkeit in etwa sein sollte.
    Ich hab auch noch nicht so ganz überlupft, wie der Trainingseffekt berechnet wird. (Steht das eigentlich wo?)
    Wie machst du das denn – spielt der Effekt für dich irgendeine eine Rolle?

    • der Trainingseffekt oder Trainingsergebnis ist praktisch die Zusammenfassung sämtlicher Informationen, welche die Uhr vom HR Belt bekommt. inkl. Atemfrequenz, Epoc Wert und HRV Daten.
      Nach dem Sinne des Erfinders sollte man damit optimal das Training steuern können, weils die Werte den aktuellen Belastungsgrad angeben.
      Funktioniert bei mir super. es macht echt einen Unterschied, ob ich im erschöpften oder Regenerierten Zustand ein und die selbe Belastung (HR avg) laufe.
      Für mich ist es eine wertvolle Hilfe beim Training um rauszufinden, wie intensiv das Training wirklich war. Das Gefühl täuscht ja oft mal ganz schön. Mit dem TE kann man aber sein Gefühl für den Körper und Belastungen echt gut verbessern.
      Viel Spass beim Ausprobieren!

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