Die Macht der Gemeinschaftsmotivation

Ich bin bei Movescount angemeldet, wo ich meine Sporteinheiten hochladen muss, um sie analysieren zu können. Im Sinne einer social community gibt’s dort natürlich Interessensgemeinschaften, kurz Gruppen genannt.

Ich habe mich Anfang Jänner einer Gruppe (Which Pod will be the weakest mover) angeschlossen, die sich in drei Untergruppen aufteilt, die gegeneinander antreten – die Gruppe, die bis Ende März die meisten Sportstunden zusammen hat, gewinnt.

Nicht, dass ich mich in meinem Weg total fremd beeinflussen lassen würde, aber ich merke doch, dass ich einen Zahn zugelegt habe. Allgemein kommt es mir zeitweise vor, als hätte ich Hummeln im Hintern. Solange ich trotzdem ausreichend regeneriere spricht auch nix dagegen. So möchte ich doch wieder regelmäßiger laufen als zuletzt. Zugunsten des Krafttrainings hatte ich die Laufeinheiten auf eine in anderthalb Wochen beschränkt, aber mittlerweile bin ich wieder bei drei Mal, dafür aber kürzer und langsamer. Ist eh anstrengend genug, denn eine gute Läuferin war ich noch nie.

Durch den Konkurrenzkampf der drei Teams und das gegenseitige motivieren im eigenen Team habe ich mich im Vergleich zum selben Zeitraum im Dezember um rund 6 Stunden gesteigert.

Bis jetzt tut’s mir gut, aber mehr sollte es aus Vernunftgründen erstmal nicht werden.

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Ein nicht-protokollierter Move = ein verlorener Move?

Vorgestern hatte ich einen wirklich langen Arbeitstag. Zum Ausgleich wollte ich natürlich etwas Sporteln, am besten Laufen, aber mir war dermaßen kalt. Ich konnte mich einfach nicht überwinden, raus zu gehen. Die Lösung schien einfach – ab ins Fitnessstudio und dort das Laufband traktieren. Ist zwar langatmig, aber besser als zu erfrieren.

So weit die Theorie… Grade als ich los wollte, kam noch ein Arbeitsanruf, der mich ablenkte und so vergaß ich, meine Pulsuhr (Suunto Quest) mitzunehmen. Beim Betreten der Umkleide überkam es mich dann : „Oh nein, ohne Uhr kann ich doch nicht!“ Nach kurzer Beratschlagung mit mir selbst, beschloss ich drauf zu pfeifen und ohne Uhr zu laufen. Eigentlich wollte ich es sehr langsam und gemütlich angehen und auch ein bisschen am Ruderergometer „arbeiten“, aber eine Strafe für den Faux pas musste her.^^

Ich geißelte mich also eine Stunde lang am Laufband und dehnte im Anshcluss besonders lang. Als zusätzliche Strafe trug ich zu Hause im Log auf Movescount das Dehnen nicht ein.

Jetzt, eineinhalb Tage später, schüttle ich den Kopf – bin ich wirklich so Protokoll besessen, dass ein Move ohne genaue Aufzeichnung nicht zählt?