12-10-20: Sonnenaufgangswanderung

Mein Mann hatte gestern eine Idee – eine geniale Idee!
Er schlug eine Wanderung im Morgengrauen vor, um den Sonnenaufgang vom Berg aus zu genießen.

Ich war sogleich Feuer und Flamme und so stellten wir den Wecker heute auf 5:15. War schon echt anstrengend, am Wochenende so früh aus den Federn zu kommen. Deshalb sind wir auch ein bisschen zu spät los – um halb 7, aber hat trotzdem gepasst. 🙂

Der Weg über die Weiße Wand auf den Schöckl rauf war so traumhappert und mit leerem Magen zehn Mal so anstrengend wie sonst, aber ich würd’s trotzdem jeder Zeit wieder machen!
War schon ein sehr erhabenes Gefühl, die goldenen Sonnenstrahlen die nebelverhangenen Täler aufwecken zu sehen.

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Abendwanderung Schöckl über Weiße Wand

Nach über einer Woche Wanderabstinenz hatte ich heute richtig Lust auf Natur und zwar auf regenerative Natur und keine pulstreibende MTB-Runde.

So zogen mein Mann und ich im goldenen Licht der langsam untergehenden Sonne in Richtung Schöckl. Mit dem „Langen Weg“ habe ich für heuer wahrlich abgeschlossen, also sind wir über die steile, Trittsicherheit erfordernde Weiße Wand rauf auf den Ostgipfel. Von dort aus ging’s gemütlich zum Gipfelkreuz und in einer Schleife wieder runter – nicht ohne vier Gamsen einen guten Abend zu wünschen.

Schön war’s! 🙂

Dauer: 1 Std. 48min
Länge: 5,36km, 350hm
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Schöckl – Pierre Sauvageot „Lieux publics Cie“ (Harmonic Fields)

Nachdem das Wetter am Sonntag meinem Mann und mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, beschlossen gestern zwei Freunde und ich spontan rauf zu wandern, um uns Pierre Sauvageots Klanginstallation „Lieux publics Cie“ anzusehen.

Wir gingen in Fuß der Leber los, über den Langen Weg und die Johann-Waller-Hütte zum Schöcklkreuz.

Nach einer Jausenpause marschierten wir zu den faszinierenden Klangskulpturen. Da ich genauso kunst- wie naturaffin bin, ist Kunst im öffentlichen Raum für mich immer ein Highlight. 🙂

Leider hatten wir zu wenig Zeit, um die Klänge der vom Wind angetriebenen Apparaturen richtig zu genießen, weshalb ich sogar überlege, nochmal rauf zu wandern. Allerdings sicher nicht mehr die lange Runde – die bin ich in den letzten Wochen einfach zu oft abgegangen. Am Rückweg ging auch bereits die Sonne unter, sodass wir die letzten 20min im Mondlicht zurücklegten.

Dauer: 5 Std. 11 min
Länge: 20,36 km, 1069 hm

Sonntagswanderung Schöckl

Lang, lang ist’s her, dass ich gebloggt habe. Untätig war ich allerdings nie, nur schreibfaul.

Gestern waren mein Mann und ich wandern – wie so oft in letzter Zeit. Dieses Mal ging es in Richtung Schöckl vom Fuß der Leber aus. Von dort aus bin ich noch nie gestartet.

Der erste Teil ging gleich raketenhaft steil bergauf, aber ich mag es ja nicht anders. 🙂 Die Unwetter der letzten Zeit sind am Buchenwald auch nicht spurlos vorbeigegangen, also gab es viel zu bestaunen.

  Weiter ging’s über den Langen Weg zur ehemaligen Göstinger Hütte und von dort weiter zur Johann-Waller-Hütte.

Nach einem Waldstück gelangten wir zum „almigen“ Teil unterm Gipfel.

Von dort aus ist’s eigentlich nicht mehr weit, aber ein Donnergrollen aus der Ferne ließ uns innehalten – ab Mitte Nachmittag war Regen angesagt. Aus Vernunft entschieden wir uns zur Umkehr, nicht aber ohne einen Panoramablick.

Um nicht genau den selben Weg wieder zurück zu müssen, bogen wir am Ende des Langen Wegs in Richtung Buch ab und gingen über den Falschgraben nach Stattegg. Unterwegs wurde es immer finsterer und prompt am letzten Wegstück entlang der Straße von Stattegg nach Fuß der Leber brach der Platzregen inkl. Hagel los – besser am Schluss, als irgendwo mittig im Gelände.

Dauer: 4 Std. 2 Min.
Länge: 16,11 km, 883 hm